Gebrauchtes Auto kaufen oder Auto Leasing: die Vor- und Nachteile

Gebrauchtes Auto kaufen oder Auto Leasing: die Vor- und Nachteile

Die Anschaffung eines Pkw gehört in vielen Fällen zu einer der größten Investitionen im Leben eines Autofahrers. Häufig ist es eine gefühlsmäßige Entscheidung, welches Auto gekauft wird. Denn einige teure Automarken gehören für viele Menschen in die Kategorie ‚traumfahrzeug‘. Falls der Kaufpreis zu hoch ist, hilft oft nur noch der Erwerb eines Gebrauchtwagens oder das Autoleasing, um sich einen Wunsch zu erfüllen. Zudem sollten die Unterhaltskosten vor einer Entscheidung für Gebrauchtwagenkauf oder Leasing hinreichend kalkuliert werden.

Was kostet ein Gebrauchtwagen im Schnitt?

Die durchschnittlichen Ausgaben für einen gebrauchten Wagen liegen derzeit bei circa 10.000 Euro. Statistisch gesehen wurden gut zwei Drittel aller Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen ursprünglich als Gebrauchtwagen erworben. Das Alter der gebrauchten Fahrzeuge liegt dabei beim Kauf bei ungefähr bei fünf Jahren. Wer sich online auf die Suche nach einem gebrauchten Fahrzeug begibt, kalkuliert auf den ersten Blick lediglich den Anschaffungspreis bei seinen Ausgaben ein. Falls ein Händler auch noch einen saftigen Rabatt auf den Kaufpreis gewährt, verleitet das viele Gebrauchtwagenkäufer zur Unvorsichtigkeit. Diese übersehen leicht, dass noch weitere Kosten wie für den Verbrauch, die Wartung, Versicherung, Steuern sowie Reparaturen anfallen können. Vor dem Autokauf ist es daher ratsam, alle Kosten, die für den Unterhalt des Gebrauchtwagens anfallen zu kalkulieren.

Diese Kosten unbedingt kalkulieren

Insbesondere bei Kosten für Wartung, Serviceleistungen sowie Reparaturen fällt die Beurteilung schwer. Verschleißreparaturen für Stoßdämpfer, Auspuff oder Bremsen fallen bei fast jedem Fahrzeug nach einer gewissen Zeit an. Daneben denken viele Autokäufer nicht daran, dass die Kosten für einen Satz Winter- oder Sommerreifen auch dann mitberechnet werden müssen, wenn diese im Kaufpreis des Gebrauchten enthalten sind. Denn Ersatzreifen verursachen ebenfalls Kostenpositionen. Außerdem kann es nach einiger Zeit zu zusätzlichen Reparaturkosten für kleinere Instandsetzungen kommen. Solche kleineren Beträge können problemlos mit einem Onlinekredit wie zum Beispiel den von Vexcash.com finanziert werden.

Im Übrigen fallen fixe Kosten an, die für Inspektionen zu kalkulieren sind. Diese sind auf jeden Fall nach einer gewissen Kilometeranzahl fällig. Auch die TÜV-Prüfung, alle zwei Jahre, könnte zum Kostenfaktor werden. Autofahrer müssen alle diese Posten überdenken, damit es nicht später zu unliebsamen Überraschungen kommt. Doch Käufer können beim Kauf eines Gebrauchten kräftig bei Reparaturkosten sparen. Denn in einer sie können den Wagen anstelle in einer Vertragswerkstatt, auch in einer der vielen freien Werkstätten reparieren sowie warten lassen. Dabei kann oft auch die Hauptuntersuchung (HU) kostengünstig abgenommen werden.

Die monatlichen Fahrzeugkosten im Überblick:

– Verbrauchskosten
– Wartung
– Versicherung
– Steuern
– Reparaturen

Was kostet ein Leasing-Auto im Schnitt?

Wer sich für den Leasingvertrag entscheidet, braucht den Preis für die Anschaffung des Fahrzeugs nicht zu bezahlen. Doch könnte ein nicht unerheblich hoher Geldbetrag als Vorausleistung auf den Leasinvertrag fällig werden. Im Übrigen fallen beim Leasing neben einer vorher vereinbarten monatlichen Leasingrate ebenso einige Unterhaltskosten an, welche die Gesamtrechnung in die Höhe treiben können. Dabei gehören Versicherungen sowie Steuern ebenso dazu wie die Kosten für den Antrieb oder für Verschleißteile. Neben regelmäßig vorgeschriebenen Inspektionen müssen auch Reparaturen durchgeführt sowie die Vorführung des Kfz vor dem TÜV-Prüfer bewerkstelligt werden. Dabei ist auch noch zu beachten, dass die Ausbesserungen bei einem Leasingfahrzeug in einer Vertragswerkstatt vorgenommen werden müssen. Somit kann eine Instandsetzung in vielen Fällen mehr als doppelt so viel wie in einer freien Werkstatt kosten. Das sind Ausgaben, die im Vorhinein von vielen Leasingnehmern nicht berechnet werden.

Was sind die Vor- und Nachteile beim Gebrauchtwagen?

Vorteile:

– niedriger Anschaffungspreis
– geringer weiterer Wertverlust
– günstige Reparatur in freier Werkstatt möglich

Nachteile:

– Technik sowie Ausstattung möglicherweise veraltet
– hohe Aufwendungen für Steuern, falls neue Standards für Umweltfreundlichkeit nicht beachtet wurden
– Ausgestaltung nicht wählbar – Kauf nach Besichtigung
– hohe Reparaturkosten möglich

Was sind die Vor- und Nachteile beim Leasing-Auto?

Vorteile:

– moderne Ausstattung und neueste Technik
– hohe Zuverlässigkeit
– wenig Reparaturen
– Gewährleistung oder Garantie beträgt mindestens zwei Jahre
– Ausstattung sowie Farbe frei wählbar
– schadstoffarm – weniger Aufwendungen für die Kfz-Steuer

Nachteile:

– hohe monatliche Aufwendungen
– hohe Reparaturkosten in Vertragswerkstatt

Fazit:

Wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual. Sowohl der Kauf eines gebrauchten Autos als auch das Leasing eines Fahrzeugs birgt Vorteile aber auch Nachteile in sich. Jeder Autokäufer muss selber entscheiden, worauf er sich einlassen möchte und welche Punkte für ihn wichtig sind. Ein Gebrauchter könnte für diejenigen Autofahrer günstiger sein, die ein bestimmtes Markenfahrzeug im Blick haben, das beim Leasing oder Neuwagenkauf hohe Kosten verursachen würde. Viele Fahrzeuge, die einen hohen Anschaffungspreis haben, werden als Gebrauchtwagen zu einem attraktiven Preis angeboten. Für Vielfahrer könnte sich der Leasingvertrag lohnen, wenn absehbar ist, dass der Pkw nach einigen Jahren ohnehin einen hohen Verschleiß aufweisen wird. Denn dann könnte ohnehin nach kurzer Zeit eine Neuanschaffung anstehen.